Freitag, 8. März 2013

N´djamena, Tschad


Nach drei Jahren wurde es dann auch wieder einmal Zeit in unseren Betreuungsbereich nach dem rechten zu sehen: Tschad. Eines der wenigen Länder wo wir nicht einmal einen Konsulenten haben, so ist man auf die selbst aufgebauten Kontakte angewiesen wenn Firmen anfragen. Dies kommt natürlich nicht in der Intensität wie für Libyen vor, aber seit der mediale Afrika Hype losgegangen ist, mehren sich auch die Firmen die sich für den Tschad interessieren, bzw. bereits erfolgreich in Geschäftsverbindung stehen. Aber dazu ein anderes mal mehr.
Die Anreise ist etwas beschwerlich, seit Afriqiyah die Direktflüge in nahezu alle sub-Sahara afrikanischen Staaten eingestellt hat. Das waren noch Zeiten: In einem nagelneuen Airbus 330 in 3 Stunden direkt in N´djamena.
Eines hat sich bereits seit dem Beginn des Booms geändert: Hotelpreise sind weiter gestiegen, die Qualität eher schlechter geworden. Das Novotel beispielsweise bot die letzten Zimmer (Executive Rooms) in ihrem abgeschleckten Hotel um 220 EUR an (Frühstück nicht inkludiert). Ein Schnäppchen. Selbst das Standardzimmer kostet noch EUR 185,-. Und so sieht das dann aus.....

Kommentare:

  1. Und wie ist das Fernsehen dort ? Laufen im Tschad noch alle TV-Bosse frei herum ?

    Oder gibt es da auch reale live-action wie jüngst bei AlassemaTV in Tripolis ?

    AntwortenLöschen
  2. Hier ist alles bestens: Während die französischen Kampfjets ab 6 AM über die Köpfe hinweg in Richtung Mali brausen, gibt es am Staatssender toll gschnittene Lieder vom Frieden "On aime la paix" (Nicole lässt grüssen)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Interessant.
      Nach Angaben tunesischer Medien sollen tunesische Salafisten, die im Rahmen der Al-Nusra in Syrien gekämpft haben, das Land in Richtung Mali verlassen haben. Scheint für die Franzosen alles andere als ein kurzer Spaziergang zu werden.

      Löschen
  3. Na toll, das Hotelzimmer in N'djamena sieht eher aus wie eine Rumpelkammer und der Preis dafür ist gigantisch, doch mangels bezahlbarer Alternativen muss man diese Art von Beherbergung wohl oder übel "schlucken". Gibt es dazu im Hotelzimmer eventuell gratis noch eine bunte, krabbelnde, flitzende, surrende, fliegende Klein-Tierwelt?

    AntwortenLöschen