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Freitag, 26. April 2013

The Girza have the problem



Have you ever been to Ghirza ?
It is deep inside a valley, about 100 kms from Misrata. And it is not really the Hotspot of the region, but if you are keen on Roman and Byzantinic treasurs, this is the place you would like to visit. Some magnificient roman tombs have been well preserved due to the arid climate in that region. Not far away, a couple of Roman houses and fields offer an insight into life at that time. On the ground one can find remainders of pottery, bricks and probably many hiden treasures.
But what about the people living there now ?
Well, I met them, although looking at the town, it seems you are in a ghost town. Approximately 120 people live at the moment in Ghirza, in houses that were built in the 80ies by Gadaffi. Without electriyity and water. However, the Great Man Made River pipeline is not far away, so at least they found access to water. And electricity is produced througha generator. Every day between 6-10 PM it produces a bit of electricity that lets them feel in civilisation. But otherwise,
"The Girza have the problems",
as one of the elders tells me. No school for their kids, no money, no future. They say they feel miserable.
And they ask me to spread the word....



Sonntag, 18. November 2012

Deutsche Schule Tripolis

 Das waren eben noch Zeiten: Schuljahr 2009/2010 in Tripolis. Mit ca. 55 Schülern in der Deutschen Schule, und das auf alle Alterstufen verteilt. Manche Klassen waren dann nur 3-4 Kinder groß, aber das haben einige Kinder dann auch als sehr angenehm empfunden.
2009/10 soll dann auch das letzte Schuljahr gewesen sein, denn im Februar 2011 reisten ja bekanntlich nahezu alle Ausländer aus. Die Schule hat die Revolution gut und unbeschadet überstanden und wäre wieder bereit für neue Schüler.

Deswegen gab es dann auch einen Informationsabend für deutschssprachige Botschaften, Firmen und sonstige Einrichtungen. Es stellte sich wieder die Henne/Ei Frage. Denn war es jetzt, dass keine Kinder in der deutschen Schule sind, weil die Lage nicht so rosig ist und keine Firmen vor Ort sind, oder kommen keine Familien weil die Deutsche Schule nicht geöffnet hat ?
Mein Empfinden ist eindeutig ersteres.
Ein kurzer Gegensatz bei der Beurteilung der Sicherheitslage konnte zwischen zwei Diplomaten von deutschsprachigen Ländern festgestellt werden: Vertrat der eine die Ansicht, dass man noch weit von einer normalen Lage entfernt sei, so propagierte der andere eine "Mafish Mushkila" (no proplem) Stimung.
Als Österreicher verhält man sich in so einer Situation am besten ruhig,und schliesst sich nach erfolgtem Meinungsbildungsprozess der Mehrheit an. Zu blöd, dass es in diesem Fall keine Mehrheit gab, aber mein Erlebnis der letzten Woche lässt mich eher zum "es ist nicht alles in Ordnung" Lager tendieren.
Aber zurueck zur Deutschen Schule: Man hat alles parat, Gewehr bei Fuss und ist bereit bei entsprechender Nachfrage sofort den Schulbetrieb wieder aufzunehmen.
Die Direktorin der Schule, Christel Ostermann-Latif präsentierte entsprechende Pläne und hoffte (wie wir alle) auf eine baldige Rückkehr der Firmen.

Die Deutsche Schule ist übrigens im Internet unter 





Montag, 19. Dezember 2011

Im libyschen Bildungsministerium



Ein interessanter Besuch heute beim stv.libyschen Bildungsminister stand auf dem Programm. Das war mit Hürden verbunden, denn starker Regen am Morgen verursachten ein Verkehrschaos erster Klasse. Aber der stv.Minister rief sogar an und teilte mit, dass er wegen des Verkehrs eine Stunde verspätet wäre.
Beim Mnisterium angekommen schien wieder die Sonne, allerdings musste ich mir erst den Weg durch eine Gruppe libyscher Lehrer kämpfen, die den Eingang versperrten und ihre Parolen in Richtung Ministerium schrien.
Der Stv.Minister und seine Unter-Staatssekretärin gaben mir eine gute Stunde ihrer Zeit und waren sehr interessiert vom österreichischen dualen Ausbildungssystem zu hören.
Beim Verlassen des Gebäudes wollten die Demonstranten unbedingt noch, dass ich Fotos von Ihnen mache, und sagten mir (mich scheinbar mit einem Journalisten verwechselnd) "You must know what is going on in Libya. Spread it to the world. The whole world must know what is going on in Libya!"
Nun gut, jetzt wisst ihr es alle....